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Nordregion

 

Belém

Die Stadt Belém liegt im Norden Brasiliens und ist die Hauptstadt des Staates Pará. Sie ist einer der wichtigsten Städte des Amazonasgebiets, da sie strategisch sehr günstig an der Flussmündung des Rio Guamá in den Rio Pará und in die Bucht von Marajó gelegen ist.

Von der Zeit des Kautschukbooms Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts stammen die meisten prachtvollen Gebäude der Stadt. Unter anderem kann man das Teatro da Paz auf der Praça da República, den Palácio Antônio Lemos und den Palácio Lauro Sodré besichtigen.
Auch einige Museen sind für Besucher geöffnet. Darunter das Museu de Arte Sacra, welches religiöse Kunst der ehemaligen Jesuitenkirche ausstellt oder das Museu Paraense Emílio Goeldi, welches eine anthropologische und naturhistorische Ausstellung auf einer Parkanlage zeigt, in der amazonische Tier- und Pflanzenarten zu sehen sind. Am meisten beeindruckt allerdings die Catedral da Sé, die sich in der Altstadt von Belém befindet und an die koloniale Vergangenheit der Stadt erinnert. Sie beherbergt die größte Cavillé-Coll Orgel von ganz Lateinamerika und wurde im Jahre 1753 in Belem erbaut.
Ein beliebtes Ausflugsziel, das Sie von Belém aus erreichen können ist das Sumpfgebiet Mangal das Cargas. Es bietet Lebensraum für eine Vielzahl an verschiedenen Vogelarten und wunderschöne Schmetterlinge.

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Fernando de Noronha

Fernando de Noronha ist eine brasilianische Inselgruppe bestehend aus 21 Inseln. Sie liegt etwa 350 km östlich des brasilianischen Festlandes im Atlantik und ist vulkanischen Ursprungs. Vor allem die atemberaubende Natur ist es, was Besucher dazu bewegt ihren Urlaub hier zu verbringen. 1988 wurde der Naturschutzpark Nationaler Marinepark Fernando de Noronha gegründet und 2001 erklärte die UNESCO die Inselgruppe zum Weltnaturerbe.
Neben der wunderschönen Landschaft, bestehend aus der typischen nordbrasilianischen Flora, kann auf Fernando de Noronha auch eine bezaubernde Tierwelt entdeckt werden. Delfine und Meeresschildkröten, verschiedene Vogelarten und geheimnisvolle Korallenriffe können aus nächster Nähe beobachtet werden. Außerdem kann man mit Freizeitaktivitäten wie Wandern, Reiten und Fahrrad fahren noch mehr von den Inseln sehen. Ein weiteres Highlight der Inselgruppe ist das Haimuseum.
Fernando de Noronha bietet Naturfreunden eine Oase der Entspannung und unvergessliche Eindrücke von einem der unberührtesten Flecken unserer Erde.

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Fortaleza

Die Bundeshauptstadt des Staates Ceará ist mit seinen endlosen weißen Sandstränden und dem ewigen Sommer eines der schönsten Urlaubsziele Brasiliens. Vor allem viele einheimische Touristen werden von der Stadt angezogen. Das tropische Klima, das stets gute Wetter und natürlich die traumhaften Strände wie Praia de Iracema und Praia do Futuro sind die Hauptziele der Touristen von Fortaleza. Am Praia de Iracema befindet sich die berühmte Pnote das Ingleses, eine metallene Brücke von der aus man mit etwas Glück Delfine beobachten kann.

Neben dem typischen Strandurlaub kann man hier aber auch einige Sehenswürdigkeiten besichtigen. Die Catedral Metropolitana de Fortaleza ist die imposante Kathedrale der Stadt und Zweitgrößte Brasiliens, die auf jeden Fall eine Besichtigung wert ist. Darüberhinaus sollte man das schöne, antike Theater der Stadt Theatro José de Alencar nicht links liegen lassen. Es ist das erste offizielle Theatergebäude der Stadt und bietet eine wunderschöne architektonische Außenfassade.

Auch für die Freizeitgestaltung hat Fortaleza mit seinen vielen Kneipen, Strandbars und Shoppingmöglichkeiten reichlich zu bieten. Alles in allem können Sie sicher sein in Fortaleza einen unvergesslichen Urlaub zu verbringen, voll von neuen Eindrücken, der offenen brasilianischen Kultur und mit immerzu scheinender Sonne.

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Ilha de Marajó

Marajó ist die bei weitem größte Insel Brasiliens und liegt im Mündungsbereich des Amazonas und des Rio Tocantins in den Atlantik im Norden des Landes. Die Flussinsel ist heute noch von dem Charme der alten Indianerkultur umwoben. In dem größten Städtchen der Insel – Souré – sieht man als Fortbewegungsmittel noch häufig Kanus oder auch Büffel. Auf der Insel ist der Büffel das wichtigste Lebewesen für die Bevölkerung. Da er sich gut an das Sumpfgebiet angepasst hat, sind die Menschen hier auf ihn angewiesen und behandeln ihn auch so. Der westliche Teil der Insel besteht aus tropischem Regenwald und der östliche Teil aus Grassavannen, die während der Regenzeit von Januar bis Juni regelmäßig überflutet werden. Ein riesiges Sumpfgebiet entsteht, das teilweise nur schwer passierbar ist.

Das hindert aber keinesfalls daran, auf Marajó eine unvergessliche Zeit zu erleben. Wer gerne auf der Spur der Vergangenheit unterwegs ist und in den kleinen Orten hautnah erleben möchte, wie die Einheimischen noch heute mit einfachsten Mitteln ihr Leben bestreiten, ist hier genau richtig. Neben einer völlig neuen Kultur gibt es eine atemberaubende Vielfalt an verschiedenen Tier- und Pflanzenarten zu entdecken. Reiher, Tukane, Krokodile, Affen, Tapire, Riesenschildkröten, Panther, Wels- und Barscharten und auch die gefürchteten Piranhas sind auf der Insel und in ihren Gewässern zuhause.

Zum Entspannen laden die vielen schönen Strände der Insel ein. Nicht weit von Souré liegt der Praia do Araruna, einer der schönsten Strände von Marajó. Während des Hochwassers vermischen sich hier in einem faszinierenden Naturschauspiel Süßwasserströme mit dem Salzwasser des Atlantiks. Für Naturfreunde ist dieser Ort ein Paradies und wird bleibenden Eindruck hinterlassen.

 

Jericoacoara

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Jericoacoara liegt 300 km westlich von Fortaleza im Staat Ceará. Vor 20 Jahren war das kleine Dorf noch ein einfaches Fischerdorf ohne Elektrizität, Straßen, Zeitung und sogar Geld wurde hier nur selten benutzt. Auch heutzutage wurde der Charme des Fischerdorfs gut erhalten. Straßenbeleuchtung ist gesetzlich verboten, obgleich natürlich die Elektrizität schon vor Jahren ihren Weg nach Jericoacoara gefunden hat. Der Grund für dieses Verbot ist eben genau die Bewahrung der natürlichen Ausstrahlung des kleinen Dorfes. 2002 wurde die Region zum Nationalpark erklärt.

Bekannt für die Gegend sind die Wanderdünen und die in den Dünen liegenden Süßwasserseen. Eine unter ihnen liegende Tonschicht verhindert das Versickern. Wanderungen durch diese einzigartige Landschaft entspannen und hinterlassen wunderschöne Eindrücke.
Die Freizeitgestaltung lässt keine Wünsche offen. In Jericoacoara hat man die Möglichkeit Reitkurse oder Sandboarding zu machen, es werden Kajak-Touren angeboten und darüberhinaus bietet der Ort die perfekten Voraussetzungen zum Kite- und Windsurfen.

Hier haben wir für Sie unsere Reise nach Jericoacoara.

 

Lençóis Maranhenses

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Die Lençóis Maranhenses beschreiben eine wunderschöne, schneeweiße Dünenlandschaft an der Küste des Bundesstaats Maranhão im Norden Brasiliens. Ein sehr großer Teil der Wanderdünen wurde zum Nationalpark erklärt. Die Dünen erstrecken sich über 70km an der Küste und 50km ins Landesinnere. Trotz der Regenzeit von Januar bis Juli ist das Gebiet eine Wüste, in der sich allerdings aufgrund des Grundwasseranstiegs viele kleine Seen bilden, die für eine blau-grüne Färbung der ewigen weißen Sanddünen sorgen. Die meisten Seen verschwinden in der Trockenzeit wieder, nur die Lagoa da Esperança, die Lagoa Bonita und die Lagoa Azul bleiben das ganze Jahr über mit Wasser gefüllt. Es gibt auch viele Oasen in den Lençóis Maranhenses, an denen sich die beiden kleinen Orte Baixa Grande und Queimada dos Britos angesiedelt haben.

Die Stadt Barreirinhas ist der ideale Ausgangspunkt um Ausflüge in das einzigartige Naturschauspiel zu unternehmen. Die Stadt liegt am Rio Preguiças, der auch ein lohnendes Ziel auf Ihrer Entdeckungstour ist. Seine Ufer bieten eine sehr abwechslungsreiche und immer grüne Vegetation. Darüberhinaus kann man Ausflüge mit dem Jeep machen und so diese atemberaubende Landschaft kennenlernen, die es so nirgendwo auf der Welt ein zweites Mal gibt.

Entdecken Sie hier unser Reiseangebot zu den Lençóis Maranhenses.

 

São Luís

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Die Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Maranhão liegt auf dem östlichen Teil der Ilha de São Luis in der Bucht von São Marcos. Das Stadtzentrum zeichnet sich dadurch aus, dass die Fassaden mit den typischen portugiesischen Fliesen bedeckt sind. Es wurde 1997 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. All die interessanten Sehenswürdigkeiten befinden sich im historischen Zentrum der Stadt, welches „Praia Grande“ genannt wird. Es ist zu empfehlen die Stadt mit einem Rundgang zu Fuß zu erkunden, da man so den Charme der antiken Gebäude am besten auf sich wirken lassen kann. Sehr schön anzusehen sind zum Beispiel der Largo do Palácio, der Platz vor dem Regierungspalast, die jesuitische Catedral da Sé, eine der ältesten Kirchen der Stadt, die Igreja do Carmo, das Teátro Arthur Azevedo und der Brunnen Fonte do Ribeirão.
Am historischen Hafen kann man das Cais da Sagração besichtigen. Der Kai wurde früher vor allem für den Zuckerhandel benutzt. Auch der Palácio dos Leões ist ein beliebtes Ziel von Besuchern in São Luis. Er wurde von den Franzosen erbaut diente der Verteidigung der Stadt.
Auf dem Markt namens Feira de Praia Grande werden allerlei Lebensmittel, Gemüse und Früchte, Fische und Meeresfrüchte und Kunsthandwerk angeboten. Es ist auf jeden Fall ein Erlebnis einen Spaziergang durch diesen Markt zu unternehmen und die vielen frischen Waren zu probieren.
In São Luís gibt es auch wunderschöne Stände weißen Sanddünen im Rücken. Allerdings muss man vorsichtig sein beim Baden, da es häufig sehr hohe Wellen gibt. Für Surfer sind vor allem der Praia do Calhau und die Ponta da Areia die Geheimtipps.

 

Unsere Empfehlung für eine Unterkunft in São Luís finden Sie hier.

 

 Lesen Sie hier weiter über die Ostküste Brasiliens.