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Caracas & die Karibik


Caracas

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Caracas liegt im Nordosten von Venezuela, im Caracas-Tal und ist nicht nur die Hauptstadt von Venezuela, sondern auch das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Das Zentrum der Stadt bildet der Plaza Bolivar, welcher zu Ehren des Nationalhelden und venezuelanischen Unabhängigkeitskämpfers Simon Bolivar erbaut wurde. Die Kathedrale, der Erzbischöfliche Palast, das Consejo Municipal (Rathaus), das Capitolio Nacional, die Gobernacion (der Sitz der Regierung) und die Casa Amarilla (das Außenministerium) umsäumen den Platz.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Galeria de Arte Nacional, in der mehr als 6000 venezuelanische Kunstwerke ausgestellt sind, sowie das Museo de Arte Contemporaneo de Caracas Sofia Imber, welches auch internationale Kunstwerke, z.B. von Picasso und Chagall beherbergt. Beliebt ist zudem das Teatro Nacional, welches regelmäßig nationale und internationale Produktionen zeigt, der Jardin Botanico, sowie der Parque Nacional El Avila, ein Nationalpark mit mehreren Aussichtspunkten, von welchen man einen unvergleichlichen Panoramablick auf die Stadt genießen kann. Unzählige Shopping- und Unterhaltungsmöglichkeiten, sowie ein pulsierendes Nachtleben runden das Stadtbild ab.

 

Karibik

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Venezuela grenzt im Norden an das karibische Meer und besitzt eine Küste von insgesamt 2800km Länge. Die Karibikstrände im Nordosten des Landes locken mit weißem Pudersand, kristallklarem Wasser, einer farbenfrohen Unterwasserwelt, idyllischen Fischerdörfern und exotischer Natur. Bei einem Glas Kokosnusswasser einfach nur die Seele baumeln lassen, romantische Spaziergänge an menschenleeren Stränden, in tropischen Naturparks die heimische Vegetation erforschen, oder im kristallklaren Karibikwasser mit bunten Fischen tauchen, all das steht hier an der Tagesordnung. Neben Strand und Meer, hat jedoch auch dieser Teil Venezuelas eine Vielzahl kultureller Sehenswürdigkeiten zu bieten. Besonders nennenswert ist hierbei die Stadt Barcelona, welche im Jahr 1671 von katalanischen Kolonisten erbaute wurde und die, neben der monumentalen Festung Casa Fuerte, auch die schöne Kathedrale El Carmen beheimatet. Desweiteren die Stadt Puerto la Cruz, als Ausgangsort für Ausflüge in die verschiedenen, umliegenden Nationalparks und schließlich Carupano mit seinem farbenfrohen Karneval, sowie seinem wirtschaftlich wichtigem Hafen, von welchem aus früher Kaffee und Kakao verschifft wurde. Eine der schönsten Gegenden des Landes bildet die Halbinsel Praia im Norden von Venezuela. Lassen Sie die Seele baumeln an einem der schönsten Strände des Landes, dem Playa Medina, nehmen Sie ein heißes Bad in den berühmten Thermalquellen Agua Sana, oder besichtigen Sie die Kakao-Hacienda Bukure, welche interessante Einblicke in den Herstellungsprozess von Kakao gewährt. Ein weiteres beliebtes Reiseziel bildet die, zu Venezuela gehörende, Isla Margarita im karibischen Meer. Die Insel erreicht man entweder mit dem Flugzeug von verschiedenen inländischen Flughäfen aus, oder aber mit einer Fähre, z.B. von Puerto la Cruz, oder Chacopata.

Die Insel ist eine bunte Mischung aus Karibik und Südamerika. Hier findet man glasklares Wasser und feinsandige Strände, koloniale Architektur, sowie eine üppige Flora. Egal ob Naturliebhaber, Erholungssuchende, oder Wassersportbegeisterte – die Isla Margarita bietet für jeden etwas. Besonders empfehlenswert sind die Hauptstadt Porlamar, mit historischer Altstadt, engen Gässchen und kleinen Läden, die zum Bummeln und Verweilen einladen, der Nebelwald mit seiner unberührten Natur und einer üppigen Pflanzenwelt, sowie eine Bootstour zur Nachbarinsel Isla de Coche. Unzählige Strände, wie z.B. der Playa el Agua, sowie der Playa Parguito laden zum Tauchen und Surfen, oder einfach nur zum Träumen ein. 

Ein weiteres Highlicht dieser Region bildet die abwechslungsreiche Berglandschaft in der Nähe der Stadt Caripe, sowie eine Wanderung zu der eindrucksvollen Guacharo Höhle, die einst Alexander von Humboldt entdeckte und die heute als Behausung der legendären Fettvögel dient.

 

Los-Roques-Nationalpark

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Der Los Roques-Archipel, welcher aus 47 einzelnen Inseln besteht, liegt ca. 170km nördlich von Caracas, im karibischen Meer. Im Jahre 1972 wurde der Archipel, mit seiner artenreichen Fisch- und Vogelwelt, zum Nationalpark erklärt. Die Hauptinsel des Archipels, Gran Roque, ist mit dem Flugzeug von Caracas, Maracaibo, sowie Porlamar aus erreichbar. Die Inselgruppe, von welcher lediglich die Hauptinsel Gran Roque besiedelt ist, bezaubert durch ihre traumhaften Sandstrände, unzählige Lagunen, kristallklares Meerwasser, sowie farbenprächtige Korallenriffe. Vor allem für Naturliebhaber, Erholungssuchende und Wassersportbegeisterte bildet Gran Roque im karibischen Meer den perfekten Urlaubsort. Tauchen, Surfen und Angeln steht hier an der Tagesordnung, ebenso wie Spaziergänge am Strand, Bootstouren, sowie Ausflüge mit dem Katamaran zu den benachbarten, unbewohnten Inseln des Archipels. Luxushotels, sowie große Touristenburgen sucht man hier vergeblich. Geeignete Übernachtungsmöglichkeiten bilden die vielen Pousadas auf Gran Roque, deren Ausstattung von luxuriös bis einfach reicht und die für jeden Geschmack etwas zu bieten haben.

 

Henri Pittier Nationalpark

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Der Henri Pittier Nationalpark liegt ca. 100km westlich von Caracas, in einem Küstengebirge und ist der älteste Nationalpark Venezuelas. Optimaler Ausgangsort für Touren und Wanderungen durch den 10km² großen Nationalpark, bildet die Stadt Maracay. Vor Antritt einer Tour in den Nationalpark, lohnt es sich Maracay selbst zu besichtigen. Moderne Einkaufszentren, eine Stierkampfarena, sowie die berühmte Kathedrale am Plaza Giradot prägen das Stadtbild. Um den Henri Pittier Nationalpark eingehend erkunden zu können, gibt es zwei sehr beliebte Routen: Die Ostroute führt von Maracay über einen 1800m hohen Bergpass an die Küste des karibischen Meeres, nach Choroni und Puerto Colombia; die Westroute führt von Maracay in die Dörfer Ocumare de la Costa, Cata und Cayagua. Besonders sehenswert ist das idyllische Fischerdorf Choroni mit seinem Hafenviertel und der weitläufigen Strandpromenade, welches nicht nur Touristen, sondern am Wochenende auch Einheimische aus den übrigen Teilen des Landes anlockt. Aufgrund seiner Lage und den damit verbundenen Höhenunterschieden, lassen sich innerhalb des Nationalparks die unterschiedlichsten Vegetationsformen ausmachen. Das Spektrum reicht von tropischen Mangrovenwäldern an der Küste bis hin zu geheimnisvollen Nebenwäldern im Gebirge. Etwa 500 Vogel- und über 1000 Pflanzenarten sind hier beheimatet, hinzu kommen Säugetiere, wie Pumas, Tapire, Ameisenbären und Affen. Besonders beliebte Aktivitäten sind Bergwanderungen durch die höher gelegenen Nebelwälder, sowie geführte Trekkingtouren durch die tropisch-heißen Mangrovenwälder. Sichere und zudem preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten bilden die vielen Lodges in den Wäldern.

Erleben Sie puderfeine Sandstrände, kristallblaues Wasser und eine farbenfrohe Unterwasserwelt an der Karibikküste Venezuelas.

 

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