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Das Andine Hochland

Climbing Illimani Mountain trekcondoriri Guallatire humeando

Das Andine Hochland in Bolivien besteht aus zwei weit auseinander liegenden Kordilleren-Ketten und dem dazwischen liegenden Altiplano, einem Hochplateau von 3000 bis 4000 m Höhe, welches sich von Peru bis nach Chile und Argentinien erstreckt und zu dem auch die sehr gern besuchte Uyuni Salzwüste zählt. Diese Region ist besonders für Trekkingtouren beliebt. So kann man etwa entlang der „Königs-Kordilleren“ vom Titicacasee bis fast nach La Paz wandern, oder auf prähispanischen Pfaden, wie dem El Choro, sich auf den Spuren der Geschichte bewegen. Geübte Bergsteiger können auch Gipfel wie den Illimani oder den leichteren Huayna Potosi besteigen. Dies ist allerdings nur in Begleitung erfahrenen Bergführer zu empfehlen.

Das bolivianische Hochland macht etwas 1/3 der Landesfläche aus, doch lebt hier ein Großteil der Bevölkerung. Auch die meisten touristisch interessanten Großstädte wie La Paz und die Silberstadt Potosi befinden sich hier. Die Übergangszone zwischen den Anden und dem Tiefland, in der auch die Hauptstadt Sucre liegt, wird als Yungas bezeichnet. Das Klima ist deutlich milder und die Täler sind besonders fruchtbar.

Hier kommen Sie direkt zu unseren Reisen in die bolivianischen Anden.

 

Potosi

Huayna Potosí Mint House in Potosi Potosí y Cerro Rico

Potosi schmückt sich mit dem Titel, die am höchsten gelegene Stadt der Welt zu sein. Die etwa 160.000 Einwohner leben auf einer Höhe von über 4.000 m über dem Meeresspiegel. Zur Zeit der spanischen Eroberer war Potosi, aufgrund der Silberminen im Berg Cerro Rico, die reichste Stadt der Welt. Man sagt, dass man mit dem Silber eine Brücke zwischen Potosi und Madrid hätte bauen können…

Auch heute noch erzählen die vielen prachtvollen und zum Teil sehr gut erhaltenen Gebäude vom Glanz der Vergangenheit. Besonders sehenswert sind das Kloster San Teresa und das Casa de la Moneda. Auch heute noch arbeiten ca. 15.000 Minenarbeiter in den Minen am Cerro Rico und hoffen täglich auf den eine großen Fund. Touristen können gegen kleine Geschenke, wie einer Stange Dynamit, Alkohol oder Coca-Blätter, sich die Mine auch von innen anschauen.  

 

Sucre

Dinosaurios del Cretácico en SRE Catedral y plaza de Sucre Plaza Murillo

Sucre, die Hauptstadt Boliviens, liegt auf 2750 m und bietet das ganze Jahr über angenehme Temperaturen. Sie gilt als eine der schönsten Städte des Landes und wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Es leben etwa 250.000 Einwohner in Sucre und die Stadt lässt sich bei einem Spaziergang gut zu Fuß erkunden. Es gibt jede Menge weißgekalkte und gut erhaltene Kolonialgebäude und die zum Teil sehr prachtvollen Straßenzüge werden immer wieder von kleinen Parks und Grünanlagen unterbrochen.

Etwas außerhalb der Stadt kann man in Cal Orck’o das weltweit größte Feld mit Dinosaurierfußspuren besichtigen.  

 

Lesen Sie hier über Die Salzwüste Uyuni in Bolivien.