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Der Pazifik

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Die Pazifikküste in Costa Rica bietet eine fast unendliche Vielfalt an Stränden und wunderschönen Nationalparks und überall kann man noch kleine Buchten abseits der Touristengebiete finden. Besonders der Süden ist noch ziemlich unerschlossen. Folgende Regionen werden von Nord nach Süd aufgeführt. Die Region Guanacaste bildet zusammen mit der Halbinsel Nicoya, an deren Küsten die bekanntesten Badeorte des Landes liegen, den Hauptteil der Nordpazifikregion Costa Ricas. Die Vulkane Orosi, Rincón de la Vieja, Miravalles und Tenorio sind Bestandteil der Guanacaste Gebirgskette. Die Landschaft ist geprägt von Weideland und tropischem Trockenwald sowie von Übergangszonen, in der von Dezember bis März viele Bäume ihr Laub abwerfen. Durch diese Tatsache wird in diesen Monaten die Tierbeobachtung erheblich vereinfacht. Südlich der Hafenstadt Puntarenas bis zur Ortschaft Quepos / Nationalpark Manuel Antonio erstreckt sich im Westen des Landes die Zentralpazifikregion, die den Übergang vom tropischen Trockenwald zum immergrünen Feucht- und Regenwald bildet. Die Südpazifikregion Costa Ricas erstreckt sich zwischen der Ortschaft Quepos im Norden bis zur Halbinsel Punta Burica im Süden an der panamesischen Grenze. Im Hinterland wird diese durch die Cordillera de Talamanca begrenzt in der sich auch der mit 3820 m höchste Gipfel Costa Ricas, der Cerro Chirripó erhebt. Der Süden Costa Ricas ist noch wenig erschlossen, als Hauptanziehungspunkte gelten der Nationalpark Corcovado auf der Halbinsel Osa sowie die nördlich davon gelegene Drake Bay, der Chirripó Nationalpark und die Gegend um den Cerro de la Muerte, dem höchsten Pass der Interamericana. Die Natur in Küstennähe ist geprägt von Tieflandregenwäldern die bis dicht an die wilden Strände reichen und der Talamanca Bergkette mit dichten, unzugänglichen Bergregenwald bis zur Paramó Vegetation. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge in dieser Region beträgt bis zu 5000 mm. Um die Südpazifikregion zu besuchen bietet sich eine Unterbrechung der langen und anstrengenden Autofahrt am Cerro de la Muerte an. Dort ist im geschützten Tal von San Gerardo de Dota auch eine große Population des berühmten Quetzal-Vogels heimisch. Eine Alternative zur Autofahrt stellt ein ca. einstündiger Flug von San José – je nach besuchtem Ziel - entweder nach Palmar Norte, Golfito oder Puerto Jimenez auf der Halbinsel Osa dar. Die schönsten Strände am Pazifik in Costa Rica werden im Folgenden aufgeführt.

 

Playa Hermosa

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Kleine, geschützte Bucht - gut zum Baden geeignet. Playa Hermosa bietet mehrere Restaurants direkt am Strand sowie einige Shops, die Wassersportgeräte wie Kayaks, Tauch- und Schnorchelausrüstung, etc. verleihen. Playa Hermosa ist ein guter Ausgangspunkt für Tauchausflüge.

 

Playa Flamingo

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Playa Flamingo ist auch als Playa Blanca bekannt und ist vor allem auf älteren Landkarten noch so verzeichnet. Im Gegensatz zu einigen anderen Stränden in der Umgebung wird er von schattenspendender Vegetation begrenzt, was seinen besonderen Reiz ausmacht. Da die Hotels nicht direkt am Strand liegen, wirkt Playa Flamingo immer noch sehr unberührt und wird mit Recht als einer der schönsten Strände Costa Ricas bezeichnet.

 

Playa Tamarindo/ Playa Langosta

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Die langgezogene Bucht von Tamarindo ist ideal zum Baden und für lange Spaziergänge am Meer. Darüber hinaus sind folgende Aktivitäten möglich: Bootstouren im Flussdelta, Reiten, Segeltouren, Tauchen, Schnorcheln, Angeln und Surfen, Golf. Der Ort selbst verfügt über viele Restaurants Möglichkeiten zur Abendunterhaltung.

 

Playa Ostional

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Dieses Schutzgebiet grenzt an das biologische Reservat Nosara im Süden und ist zusammen weltweit einer der wichtigsten Eiablageplätze der Bastardseeschildkröten. In den Monaten Juli bis November versammeln sich auf einem ca. 1 km langen Strandstück Tausende der Tiere zur Eiablage. Diese sogenannten “Arribadas” dauern etwa 3-7 Tage und finden mehrere Male statt. Oft werden die Gelege von Waschbären, Weißrüsselbären oder Kapuzineraffen geplündert. Die “Hatchlinge”, frisch geschlüpfte Schildkrötenbabys, sind eine beliebte Beute von Fregattvögeln und Möwen. Die Bewohner der Umgebung haben traditionell das Recht, in den ersten 24 Stunden nach der Eiablage diese zu sammeln und zu verkaufen, da die ersten Gelege meist von den nachfolgenden zerstört werden.

 

Playa Guiones /Playa Nosara / Playa Pelada

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Playa Nosara besteht eigentlich aus 2 Stränden: Playa Pelada und der direkt südlich angrenzenden Playa Guiones. Beide Strände verfügen über hellen Sand, eine gute Brandung und eignen sich zum Baden wie zum Surfen. Die Infrastruktur ist noch relativ wenig ausgeprägt. Beliebte Aktivitäten in der Region sind Reiten, Schnorcheln, saisonal bedingt Schildkröten-Beobachtung im benachbarten Naturschutzgebiet Ostional.

 

Playa Sámara / Playa Carillo

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Schöner, gut zum Baden und Schnorcheln geeigneter Sandstrand, auf einer guten Asphaltstraße von Nicoya aus zu erreichen. Langgestreckte Bucht, von einem Korallenriff geschützt. Nach Eröffnung der Tempisque-Brücke im Jahre 2003 kann Sámara nun von San José aus in ca. 4,5-5 Stunden per Auto erreicht werden. Der kleine Ort Sámara ist noch recht ursprünglich. Dennoch findet man aber viele Restaurants, Cafés und lokale Touranbieter. Südlich davon liegen die Playa Carillo und der gleichnamige kleine Ort.

 

Playa Caletas / Playa Malpaís

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Die noch relativ unerschlossene Gegend um Malpaís bietet schöne, zum Baden gut geeignete Sandstrände, ist aber verhältnismäßig schwer über Paquera von Süden aus zu erreichen.

 

Playa Montezuma

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Viele Jahre lang war Montezuma einer der bevorzugten Strände für Rucksacktouristen aus Europa, Ufo-Späher, Hippies und Aussteiger. Seit einiger Zeit haben nun auch costa-ricanische und ausländische Hoteliers Hotels der zwei bis vier Sternekategorie errichtet, die touristische Infrastruktur hat sich erheblich erweitert. Die natürliche Schönheit der langgestreckten, hellen Sandstrände und Dschungelwasserfälle in Strandnähe ziehen mittlerweile Touristen aller Altersklassen und mit höheren Reisebudgets an. Montezuma erreicht man am Besten über die Autofähre nach Playa Tambor.

 

Playa Jacó

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Einer der bestentwickelten Badeorte des Landes mit einer gut ausgebildeten touristischen Infrastruktur. Der an Wochenenden und in der Hochsaison oft sehr lebhafte Ort liegt an einer langgezogenen Bucht mit dunklen Sandstränden und dem waldbedeckten Bergrücken der Fila Bustamante als Hintergrundkulisse. Aufgrund der starken Strömungen ist Baden nur eingeschränkt möglich. Wir empfehlen Unterkünfte am ruhigeren und landschaftlich schöneren Nordende der Bucht. Gegenwärtig findet in Jacó eine rege Bautätigkeit statt, es werden in Strandnähe bis zu 7-stöckige Eigentumswohnanlagen errichtet.

 

Manuel Antonio Nationalpark und seine Strände

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Sieben Kilometer südlich der Ortschaft Quepos liegt direkt an feinsandigen, hellen und palmbewachsenen Pazifikstränden der Nationalpark Manuel Antonio mit sehr guten Möglichkeiten zur Tierbeobachtung. Die wichtigsten Hotels befinden sich entlang der Verbindungsstraße zum Park auf der ein öffentlicher Bus ca. alle 15 Minuten pendelt. Der Nationalpark Manuel Antonio besitzt eine Landfläche von ca. 7 qkm mit einschließlich 12 vorgelagerten kleinen Inseln. Aufgrund der geringen Größe kann problemlos eine große Vielfalt an Tieren beobachtet werden, u.a. Leguane, Kapuzineraffen, Faultiere, und mehr als 350 Vogelarten. Den Park durchziehen gut unterhaltene Wanderwege unterschiedlicher Länge. Durch die unmittelbare Lage am Meer stellt ein Besuch eine schöne Verbindung aus Naturerlebnis und Badevergnügen dar.

 

Playa Dominical

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Der langgestreckte, dunkle Sandstrand wird von Kokospalmen begrenzt. Wegen seiner starken Brandung ist er vor allem bei Surfern beliebt. Die üppige, umgebende Natur bietet sich für Ausflüge an: Die Nauyaca Wasserfälle stellen eine der Hauptattraktionen im Hinterland von Dominical dar. Die Flussmündung des Río Baru eignet sich gut zur Vogelbeobachtung.

 

Playa Uvita / Bahia Ballena

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Der Bahia Ballena Unterwasser-Nationalpark schützt eines der größten Korallenriffe an der pazifischen Küste Zentralamerikas und ist gut zum Schnorcheln und Tauchen geeignet. Es gibt keinen festen Zugangsort, auch eine Parkgebühr wird nicht verlangt. Guter Ausgangspunkt für einen Besuch sind die an der Costanera Sur gelegenen Hotels zwischen Dominical und Cortes.

 

Nationalpark Corcovado

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Der Nationalpark Corcovado liegt im westlichen Teil der Habinsel Osa. Corcovado wurde im Jahre 1975 zum Nationalpark erklärt und umfasst eine Landfläche von ca. 55.000 qkm. Die Artenvielfalt dieses hauptsächlich von dichtem Tieflandregenwald, prämontanem Bergregenwald und Mangroven bewachsenen Gebietes, ist überwältigend und ist an kaum einem anderen Ort der Welt in dieser Intensität anzutreffen: Es kommen mehr als 500 verschiedene Baumarten, ca. 140 Säugetier- und 370 Vogelarten vor, weiterhin ca. 150 Orchideenarten, 120 Reptilien- und Amphibienarten sowie mehr als 6000 Insektenarten. Auf mehrtägigen Wanderungen sieht man häufig eine Vielzahl von Tieren, darunter alle vier in Costa Rica heimischen Affenarten, zahlreiche Rote Aras und verschiedene Tukanarten, Guans (großer Hühnervogel) Nasenbären und Tolomucos (schwarze Wieselart), Pecaris (Wildschweine) und mit etwas Glück auch manchmal einen Tapir oder eine große Boa Constrictor. Raubkatzenarten sind ebenfalls zahlreich vertreten, jedoch sehr scheu und schwerer zu beobachten. Ausgangspunkt für Wanderungen im Nationalpark ist der Ort Puerto Jimenez, in dessen Zentrum und Umgebung sich Pensionen und Hotels verschiedener Kategorien befinden. Auch die Parkverwaltung ist dort ansässig. Ein Besuch mit Übernachtung in einer der Rangerstationen muss gut geplant und vorreserviert werden. Puerto Jimenez wird von der nationalen Fluggesellschaft SANSA oder Travelair von San José aus angeflogen. Per Auto ist P. Jimenez in ca. 11 bis 12-stündiger Fahrt von San José aus zu erreichen. Die wichtigsten Rangerstationen innerhalb des Parks sind Los Patos (nördliche Golfseite), San Pedrillo im Süden der Drake Bay, La Sirena (größte Station, südliche Pazifikseite) sowie La Leona am südlichen Parkeingang der Pazifikseite gelegen. Das Wegenetz innerhalb des Corcovado Nationalparks ist gut ausgebaut. Trails führen von Los Patos nach Sirena (ca. 20 km, 6-7 Std.), von Sirena nach La Leona (ca. 13 km, teilweise entlang des Strandes), und von Sirena nach San Pedrillo (ca. 26 km). Rund um die Station Sirena sind verschiedene Wege angelegt, auf denen bei gemütlichen Wanderungen ohne hinderliches Gepäck hervorragend Tiere beobachtet werden können. Unterkünfte in den Rangerstationen werden in der komplett neu erbauten Station Los Patos sowie in La Sirena und La Leona angeboten (Stockbetten, Mehrbettzimmer), Moskitonetze und leichte Schlafsäcke müssen mitgebracht werden. An allen Stationen besteht die Möglichkeit in mitgebrachten Zelt zu übernachten, Sanitärräume sind vorhanden. Drake Bay ist eine palmenumsäumte Bucht, die nach dem Piraten Sir FrancisDrake benannt ist und liegt im Norden der Halbinsel Osa rund 20 km vom Eingang San Pedrillo des Nationalparks Corcovado entfernt. Hier scheint die Zeit stillzustehen. Hier werden Sie entführt in eine Welt puren Regenwalds, traumhafter Strände und abenteuerlicher Bootsfahrten. Drake Bay ist ein guter Ausgangspunkt für Tagesbesuche des Nationalparks Corcovado und der Caño Insel.

 

Esquinas Regenwald / Piedras Blancas Nationalpark

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Im Jahre 1991 wurde der Esquinas Regenwald an der südlichen Pazifikküste Costa Ricas gelegen, als eines der letzten ungeschützten Stücke tropischen Tieflandregenwaldes in Costa Rica, durch Präsidentenerlass zum Nationalpark erklärt. Da jedoch fast das gesamte Gebiet in Privatbesitz war, fehlten die Gelder um das Land von den Eigentümern zurückzukaufen. Michael Schnitzler, ein bekannter Österreichischer Violinist gründete noch im selben Jahr die Stiftung „Regenwald der Österreicher“ deren Zweck es ist Spendengelder für den Landkauf zu sammeln. 1999 hatten ca. 13,000 Österreicher über eine Million US Dollar gespendet, die es ermöglichten mehr als 25 Quadratkilometer Regenwald zu kaufen und wirksam zu schützen. Das Land wurde der costa-ricanischen Regierung als Geschenk übergeben und ist jetzt Teil des neugegründeten Piedras Blancas Nationalparks der an den Festlandteil des Corcovado Nationalparks grenzt. Esquinas liegt etwa 20 km südwestlich von Golfito.

 

Hier gelangen Sie zu unserer Reise in die Pazifikregion.

 

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